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Antrag auf Nachteilsausgleich

Die Anwendung und Nutzung von Formen des Nachteilsausgleichs sind wesentliche Bestandteile eines barrierefreien Unterrichts während der gesamten Schullaufbahn. Nachteilsausgleiche dienen dazu, Einschränkungen der Schülerinnen und Schüler durch Beeinträchtigungen oder Behinderungen auszugleichen oder zu verringern. Sie sollen ermöglichen, individuelle Leistungen mit anderen zu vergleichen. Der Nachteilsausgleich soll auch den Zugang des Kindes zur Aufgabenstellung und damit die Möglichkeit ihrer Bearbeitung gewährleisten. Mit Hilfe des Nachteilsausgleichs sollen Kinder und Jugendliche mit besonderen Lernbedürfnissen ihre mögliche Leistungsfähigkeit ausschöpfen. Es gilt, Bedingungen zu finden, unter denen die Kinder ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen können, ohne dass die inhaltlichen Leistungsanforderungen grundlegend verändert werden. Ein Nachteilsausgleich ist stets auf den Einzelfall abzustimmen, da bei gleichen Erscheinungsformen nicht immer gleiche Formen des Nachteilsausgleichs angemessen sind. Die Festlegungen zum Nachteilsausgleich sind für den vereinbarten Zeitraum verbindlich und müssen von allen Lehrkräften im Unterricht berücksichtigt werden. Daher sind die Festlegungen zum Nachteilsausgleich regelmäßig zu dokumentieren, zu prüfen und ggf. anzupassen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 20.10.2011).

Sollte bei Ihrem Kind eine diagnostizierte Beeinträchtigung/Teilleistungsschwäche (wie beispielsweise auch LRS, Dyskalkulie, ADHS) oder Behinderung vorliegen, so möchten wir als Schule gemeinsam mit Ihnen Bedingungen finden, die den besonderen Förderbedarf Ihres Kindes auch in der Leistungsbewertung angemessen berücksichtigt.

Bitte füllen Sie dazu den Antrag auf Nachteilsausgleich aus, Ihr Klassenlehrer berät Sie gern dazu. Der Antrag auf Nachteilsausgleich kann nur in der Klassenstufenkonferenz auf Antrag der Eltern beschlossen werden.